
Mit einem Team der Rudolf Steiner Schule Aargau durften wir verschiedene spielerische Methoden erleben, ausprobieren und gemeinsam reflektieren.
Im Zentrum standen Themen, die in Schulen, Teams und Organisationen im Alltag immer wieder eine wichtige Rolle spielen: Wie gelingt Kommunikation besser? Wie werden Prozesse verständlich und erlebbar? Und wie entsteht ein gemeinsames Bild, bevor vorschnell über Lösungen gesprochen wird?
Genau hier setzen spielerische Methoden an. Sie bringen Menschen ins Tun, machen Gedanken sichtbar und schaffen einen Zugang, der leicht wirkt, aber fachlich viel Tiefe ermöglicht. Es geht nicht um Spielerei. Es geht darum, Kommunikation erlebbar zu machen, Prozesse zu optimieren und ein gemeinsames Verständnis zu fördern.
Besonders eindrücklich zeigte sich dies beim Arbeiten mit Playmobil pro. Prozesse, Rollen, Übergänge und mögliche Stolpersteine wurden nicht nur besprochen, sondern sichtbar gemacht. Ein Prozess bleibt dadurch nicht abstrakt auf Papier stehen, sondern wird im Raum greifbar.
Nadja Rossier, Lehrperson Förderunterricht an der Rudolf Steiner Schule Aargau, brachte diese Erfahrung treffend auf den Punkt:
„Es war erstaunlich, wie schnell Zusammenhänge, Stolpersteine und Abläufe sichtbar wurden.“
Genau darin liegt die Stärke solcher Methoden: Beteiligte sehen dasselbe Bild, können nachfragen, ergänzen und gemeinsam weiterdenken. Unterschiedliche Sichtweisen werden nicht versteckt, sondern sichtbar. Das erleichtert den Austausch und schafft eine gute Grundlage für konkrete Verbesserungen.
Auch im Bereich Kommunikation wurde der Nutzen spürbar. Mit Six Bricks und weiteren spielerischen Zugängen konnten unterschiedliche Wahrnehmungen, Interpretationen und Kommunikationsmuster direkt erlebt werden. Was sonst schnell theoretisch bleibt, wurde fassbar und besprechbar.
Die Rückmeldungen aus dem Team der Rudolf Steiner Schule Aargau zeigten, dass die spielerische Herangehensweise eine lockere Atmosphäre und eine positive Stimmung ermöglichte. Gleichzeitig blieb der Nachmittag inhaltlich ernsthaft und praxisnah. Gerade diese Kombination macht den Wert aus: Menschen bringen sich leichter ein, bleiben aber am echten Thema.
Für die Gemeinde-Support AG war der Nachmittag ein starkes Beispiel dafür, wie Lernen, Reflexion und Entwicklung zusammenkommen können. Wenn Menschen bauen, ausprobieren und erklären, entstehen oft andere Gespräche: direkter, verständlicher und näher am Alltag.
Herzlichen Dank an das Team der Rudolf Steiner Schule Aargau für die Offenheit, das Mitdenken und die wertvollen Rückmeldungen.
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